Nebensächliches

Dienstag, 13.02.2018

Geschrieben am 12. Februar 2018

In zwei Stunden werde ich in Chiang Mai ankommen. Es wird dunkel sein und mein Hostel mehr als 4km entfernt sein, so dass ich tatsächlich auf ein Taxi oder ein Tuk Tuk zurückgreifen muss.

Zum Glück bin ich gestern im Rahmen der Tour ein Mal kurz Tuk Tuk gefahren. Eine schöne Vollbremsung war auch inklusive, die uns Touristen kurz die Angst ins Gesicht trieb.
Meiner Beobachtung nach gibt es keine Verkehrsregeln in Thailand. Es gibt auch keine Ampeln. Der Verkehr fließt und jeder fährt in die Lücken. Als Fußgänger ist das natürlich mitunter schwierig in den fließenden Verkehr zu springen. Jedoch ist der Straßenverkehr nicht so schnell wie erwartet und ich hörte bis jetzt auch kein Hupen.
In Italien bin ich auch nicht über die Straße gekommen. Da gibt es auch kaum Ampeln, aber Zebrastreifen, wo jedoch niemand anhält. In Sizilien habe ich mal geheult weil ich es nicht auf die gegenüberliegende Straßenseite geschafft habe. So viele Autos, so viel Lärm, bis ein netter Italiener die Autos für mich anhielt und mich über die Straße leitete. Das war bis jetzt noch nicht nötig.

Ähnlich wie in Südamerika sind in den Autos hinten die Gurte entfernt oder unter die Rücksitzbank eingeklemmt. Warum auch anschnallen?

Was es als Fußgänger zusätzlich schwierig macht, ist der Fakt, dass die Scheiben rund ums Auto getönt sind. Du siehst die Fahrer nicht und kannst somit noch weniger einschätzen, ob sie das Tempo mindern.

Am gestrigen Tag in Ayutthaya habe ich mir ein Fahrrad vom Hostel ausgeliehen. Das haben fast alle gemacht. Ich musste noch mal zum Bahnhof, um mein Ticket nach Chiang Mai zu kaufen, und der Weg war zu Fuß doch recht lang, wie ich zuvor am Anreisetag schmerzlich erfahren musste. Dazu musste ich über zwei der Hauptstraßen im Verkehr mitfahren. Dazu noch Linksverkehr, das ich zuvor noch mal in Erfahrung brachte. Bis jetzt war mir dass noch nicht zu 100% sicher, ob tatsächlich Linksverkehr in Thailand herrscht. In die Autos kann man ja wie erwähnt nicht schauen.
Ich dachte nur, wenn ich das hier überlebe, habe ich echt was geschafft.